Wir freuen uns, Ihnen unsere Positionspapiere zu verschiedenen sozialpsychiatrischen Themenfeldern vorstellen zu dürfen. Diese gelten in der Regel über längere Zeiträume und geben auch die Sicht und Haltung der SOPSY Sektion Deutschschweiz wieder.

Positionspapiere der SOPSY - Sektion Deutschschweiz

«No Force First»

Positionspapier der Deutschschweizer Sektion der Schweizerischen Gesellschaft für Sozialpsychiatrie (SOPSY) zum Thema Reduktion von Zwangsmassnahmen in der Psychiatrie.

Mit Begegnung gegen Zwang


Die Behandlung von Menschen mit psychischen Problemen mit Psychopharmaka stellt keinen kurativen, sondern einen symptomorientierten Ansatz dar.

Durch den Einsatz von Psychopharmaka können keine Krankheiten geheilt werden. In den westlichen Gesellschaften ist dieser Ansatz weit verbreitet, wird aber auch kontrovers diskutiert. Oft wird die Diskussion ideologisch geführt im Sinne eines „Dafür oder Dagegen“. Der Vorstand der Deutschschweizer Sektion der Schweizerischen Gesellschaft für Sozialpsychiatrie bezieht mit diesem Dokument in der Debatte um die Behandlung mit Psychopharmaka eine Position, die neben dem Nutzen der Psychopharmaka auch deren Nachteile aufzeigen soll. Zudem setzt er sich mit diesem Positionspapier dafür ein, dass Psychopharmaka unbedingt leitliniengerecht eingesetzt und die Präferenzen der betroffenen Menschen systematisch einbezogen werden, damit eine sichere Form des Absetzens gewährleistet wird und andere evidenzbasierte Interventionen gleichberechtigt zur Anwendung kommen.

Behandlung mit Psychopharmaka


Rückzugsmöglichkeit. Entfaltungsraum. Privatsphäre. Sicherheit. Zugehörigkeit.

Ein paar mögliche Bedeutungen, die das Wohnen in eigenen vier Wänden haben kann. Wir wollen uns aktiv an der Weiterentwicklung einer psychiatrischen Versorgung beteiligen, die sich vermehrt für das Recht auf Wohnen als Menschenrecht und die Förderung der psychischen Gesundheit sogenannt obdach- oder wohnungsloser Menschen in unserer Gesellschaft einsetzt.

Wohnungslos und psychisch krank